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Public Viewing Copa Beach Fußball-WM 2018 - Teil 3

Public Viewing Copa Beach Fußball-WM 2018 - Teil 3
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Produktbeschreibung

 Public Viewing Copa Beach Fußball-WM 2018 - Teil 3


E-Mail-Antwort vom 20. August 2018 um 12:28 
bezüglich des Gespräches vom 6. August 2018 von 10:45 bis 12:00
mit Herrn Manuel Wroblewski, AI. / 3. stellvertretender Polizeiinspektionskommandant / Einsatzreferat/PI  
Landespolizeikommando Wien / Stadtpolizeikommando Donaustadt
von der LDP - Landespolizeidirektion Wien
an Dr. Albert Mittermeir / die-demokratie

.LPD
Republik Österreich
Landespolizeidirektion Wien

PAD-DoNotReply@bmi.gv.at
info@die-demokratie.at
1248520, Hr. Dr. Mittermeier

Mit freundlichen Grüßen

Wien, am 20.08.2018

Herrn
Dr. Albert MITTERMEIER

info@die-demokratie.at

D. SCHINDL-BRUNEDER, RvI
Büro Öffentlichkeitsarbeit
Schottenring 7-9
A-1010 Wien
Tel. :+43-1 31 310 / 72124
Fax :+43-1 31 310 / 72119
e-mail : polizei-info-wien@polizei.gv.at
DVR :0003506

GZ: PAD/18/1248520

Sehr geehrter Herr Dr. MITTERMEIER!

Bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 5. Juli 2018 wurde uns vom Polizeikommissariat
Donaustadt mitgeteilt, dass Ihr Anliegen zu Ihrer Zufriedenheit erledigt werden konnte.
Mit Ihnen wurde im Rahmen der Beschwerdebearbeitung am 6. August 2018 ein
konstruktives Gespräch geführt und alle Ihre Beschwerdepunkte wurden vorgebracht
und bearbeitet.
Sollten Sie noch ein Anliegen haben, werden Sie gebeten uns dies mitzuteilen.

Hochachtungsvoll
Dr. Peter Jedelsky
Leiter der Bürgerinformation

Sicherheit und Hilfe


E-Mail vom 25. August 2018 um 17:28 von Dr. Albert Mittermeir / die-demokratie 
an die LPD - Landespolizeidirektion Wien
polizei-info-wien@polizei.gv.at
GZ: PAD/18/1248520

Sehr geehrte LPD Wien !

Am Montag, den 6. August 2018 von 10:45 bis 12:00 führten Herr Wroblewski und ich ein sehr konstruktives Gespräch über Möglichkeiten wie man in Zukunft gesundheitsgefährdende Vorfälle vermeiden kann.

Herrn Wroblewski, den ich als sehr kompetenten Polizeibeamten und Menschen mit sehr guter Allgemeinbildung und tadellosen Umgangsformen kennenlernen durfte, wünsche ich alles nur erdenklich Gute für seine sicherlich sehr erfolgreiche Karriere.

Bezüglich meiner Beschwerde hatte ich jedoch mit Spannung eine offizielle Antwort der LPD-Landespolizeidirektion Wien in Bezug auf den Vorfall vom 2. Juli 2018 erwartet. Die leider bisher ausblieb.

So darf ich hiermit eine Zusammenfassung des Gespräches aus meinem Verständnis abgeben:

Die Permanenzdienst-Ingenieurin hätte nach meinem Anruf um 16:49 sofort zu dieser Veranstaltung kommen, eine Lärmmessung vornehmen und die Veranstaltung unterbrechen müssen, bis eine Beruhigung eingetreten wäre. Hätte die Behörde keine Beruhigung erzielen können, dann hätte man die Veranstaltung gegebenenfalls beenden müssen.

Der Polizeieinsatz, der durch meinen Anruf um ca. 17:30 erfolgte, blieb erfolglos, da die Lärm-Hooligans kein Einsehen hatten bzw. keinen Respekt vor Polizeibeamten. Obwohl eindeutig eine ungebührliche Lärmerregung - eine strafbare Verwaltungsübertretung - vorlag, konnte diese von den Polizeibeamten weder abgestraft noch beendet werden. Der Lärmexzess hätte aus Sicht der anwesenden Polizisten nur durch einen größeren Polizeieinsatz beendet werden können, was wiederum eine Massenpanik bei den zahlreichen Veranstaltungsbesuchern - und damit Verletzungen - hätte bedeuten können. Also zogen sich die anwesenden Polizisten unverrichteter Dinge wieder zurück.

Der Polizeieinsatz, der durch meinen weiteren Anruf um ca. 18:06 erfolgte, wurde bereits auf dem Weg zum Einsatzort unterbrochen.

Natürlich liegt die Hauptschuld für diesen Vorfall bei der Stadträtin Frau Mag. Ulrike Sima, die verantwortlich ist für den Bau dieser Copa-Beach-Eventarena in der Nähe einer Wohnhausanlage und im Bereich reflektierender, glasverkleideter Bürotürme, die den Schall extrem verstärken. Der Schall wird durch die Wasseroberfläche der Neuen Donau ebenfalls verstärkt.

Ferner scheint diese Public-Viewing-Veranstaltung von der MA 36V ohne Vorgabe von Sicherheitsrichtlinien genehmigt worden zu sein. Für die Bewerbe der Österreichischen Fußball-Bundesliga gibt es entsprechende Richtlinien, wie verbotene und erlaubte Gegenstände. Im § 13 »Verbotene Gegenstände« von a) bis v) ist unter anderem zu lesen: Den Zuschauern ist die Mitnahme von Gegenständen aller Art, die auf das Spielfeld oder in die Zuschauerränge geworfen oder geschossen werden können, oder mit denen auf andere Art und Weise die Ruhe, Ordnung und Sicherheit im Stadion gestört oder gefährdet werden könnte, verboten. 

Sicherlich wird es für die Zukunft notwendig sein, entsprechende Sicherheitsrichtlinien auch für Public-Viewing-Veranstaltungen zu schaffen und Pläne zu erstellen, wie man ungebührliche Lärmstörungen in den Griff bekommt.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Albert Mittermeir


E-Mail vom 8. September 2018 um 11:48 von Dr. Albert Mittermeir / die-demokratie 
an die LPD - Landespolizeidirektion Wien
LPD-W-Ref-Buergerinformation@polizei.gv.at
zu Hd. Herrn Hofrat Dr. Peter Jedelsky / Leiter der Bürgerinformation

GZ: PAD/18/1248520

Sehr geehrter Herr Hofrat Dr. Peter Jedelsky!

Leider habe ich auf meine E-Mail an »polizei-info-wien@polizei.gv.at« vom 25. August 2018 um 17:28 noch keine Antwort erhalten, deshalb sende ich Ihnen hiermit noch einmal den relevanten Schriftverkehr:

"E-Mail-Antwort vom 20. August 2018 um 12:28 
bezüglich des Gespräches vom 6. August 2018 von 10:45 bis 12:00
mit Herrn Manuel Wroblewski, AI. / 3. stellvertretender Polizeiinspektionskommandant / Einsatzreferat/PI  
Landespolizeikommando Wien / Stadtpolizeikommando Donaustadt
von der LDP - Landespolizeidirektion Wien
an Dr. Albert Mittermeir / die-demokratie

.LPD
Republik Österreich
Landespolizeidirektion Wien

PAD-DoNotReply@bmi.gv.at
info@die-demokratie.at
1248520, Hr. Dr. Mittermeier

Mit freundlichen Grüßen

Wien, am 20.08.2018

Herrn
Dr. Albert MITTERMEIER

info@die-demokratie.at

D. SCHINDL-BRUNEDER, RvI
Büro Öffentlichkeitsarbeit
Schottenring 7-9
A-1010 Wien
Tel. :+43-1 31 310 / 72124
Fax :+43-1 31 310 / 72119
e-mail : polizei-info-wien@polizei.gv.at
DVR :0003506

GZ: PAD/18/1248520

Sehr geehrter Herr Dr. MITTERMEIER!

Bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 5. Juli 2018 wurde uns vom Polizeikommissariat
Donaustadt mitgeteilt, dass Ihr Anliegen zu Ihrer Zufriedenheit erledigt werden konnte.
Mit Ihnen wurde im Rahmen der Beschwerdebearbeitung am 6. August 2018 ein
konstruktives Gespräch geführt und alle Ihre Beschwerdepunkte wurden vorgebracht
und bearbeitet.
Sollten Sie noch ein Anliegen haben, werden Sie gebeten uns dies mitzuteilen.

Hochachtungsvoll
Dr. Peter Jedelsky
Leiter der Bürgerinformation

Sicherheit und Hilfe


E-Mail vom 25. August 2018 um 17:28 von Dr. Albert Mittermeir / 
die-demokratie 
an die LPD - Landespolizeidirektion Wien
polizei-info-wien@polizei.gv.at
GZ: PAD/18/1248520

Sehr geehrte LPD Wien !

Am Montag, den 6. August 2018 von 10:45 bis 12:00 führten Herr Wroblewski und ich ein sehr konstruktives Gespräch über Möglichkeiten wie man in Zukunft gesundheitsgefährdende Vorfälle vermeiden kann.

Herrn Wroblewski, den ich als sehr kompetenten Polizeibeamten und Menschen mit sehr guter Allgemeinbildung und tadellosen Umgangsformen kennenlernen durfte, wünsche ich alles nur erdenklich Gute für seine sicherlich sehr erfolgreiche Karriere.

Bezüglich meiner Beschwerde hatte ich jedoch mit Spannung eine offizielle Antwort der LPD-Landespolizeidirektion Wien in Bezug auf den Vorfall vom 2. Juli 2018 erwartet. Die leider bisher ausblieb.

So darf ich hiermit eine Zusammenfassung des Gespräches aus meinem Verständnis abgeben:

Die Permanenzdienst-Ingenieurin hätte nach meinem Anruf um 16:49 sofort zu dieser Veranstaltung kommen, eine Lärmmessung vornehmen und die Veranstaltung unterbrechen müssen, bis eine Beruhigung eingetreten wäre. Hätte die Behörde keine Beruhigung erzielen können, dann hätte man die Veranstaltung gegebenenfalls beenden müssen.

Der Polizeieinsatz, der durch meinen Anruf um ca. 17:30 erfolgte, blieb erfolglos, da die Lärm-Hooligans kein Einsehen hatten bzw. keinen Respekt vor Polizeibeamten. Obwohl eindeutig eine ungebührliche Lärmerregung - eine strafbare Verwaltungsübertretung - vorlag, konnte diese von den Polizeibeamten weder abgestraft noch beendet werden. Der Lärmexzess hätte aus Sicht der anwesenden Polizisten nur durch einen größeren Polizeieinsatz beendet werden können, was wiederum eine Massenpanik bei den zahlreichen Veranstaltungsbesuchern - und damit Verletzungen - hätte bedeuten können. Also zogen sich die anwesenden Polizisten unverrichteter Dinge wieder zurück.

Der Polizeieinsatz, der durch meinen weiteren Anruf um ca. 18:06 erfolgte, wurde bereits auf dem Weg zum Einsatzort unterbrochen.

Natürlich liegt die Hauptschuld für diesen Vorfall bei der Stadträtin Frau Mag. Ulrike Sima, die verantwortlich ist für den Bau dieser Copa-Beach-Eventarena in der Nähe einer Wohnhausanlage und im Bereich reflektierender, glasverkleideter Bürotürme, die den Schall extrem verstärken. Der Schall wird durch die Wasseroberfläche der Neuen Donau ebenfalls verstärkt.

Ferner scheint diese Public-Viewing-Veranstaltung von der MA 36V ohne Vorgabe von Sicherheitsrichtlinien genehmigt worden zu sein. Für die Bewerbe der Österreichischen Fußball-Bundesliga gibt es entsprechende Richtlinien, wie verbotene und erlaubte Gegenstände. Im § 13 »Verbotene Gegenstände« von a) bis v) ist unter anderem zu lesen: Den Zuschauern ist die Mitnahme von Gegenständen aller Art, die auf das Spielfeld oder in die Zuschauerränge geworfen oder geschossen werden können, oder mit denen auf andere Art und Weise die Ruhe, Ordnung und Sicherheit im Stadion gestört oder gefährdet werden könnte, verboten. 

Sicherlich wird es für die Zukunft notwendig sein, entsprechende Sicherheitsrichtlinien auch für Public-Viewing-Veranstaltungen zu schaffen und Pläne zu erstellen, wie man ungebührliche Lärmstörungen in den Griff bekommt.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Albert Mittermeir"

Mit freundlichen Grüßen und dem Ersuchen einer Antwort
verbleibe ich hochachtungsvoll
Dr. Albert Mittermeir


E-Mail-Antwort vom 14. September 2018 um 12:41 
von der LDP - Landespolizeidirektion Wien
an Dr. Albert Mittermeir / die-demokratie
LPD-W-Ref-Buergerinformation@polizei.gv.at
an: info@die-demokratie.at
Az.: 1248520/18

Mit freundlichen Grüßen
 
Die Bürgerinformation der LPD Wien
 
Büro Öffentlichkeitsarbeit
Schottenring 7-9
A-1010 Wien
Tel.  :+43-1 31 310 / 72108
Fax  :+43-1 31 310 / 78909
e-mail : polizei-info-wien@polizei.gv.at
DVR   :0003506


.LPD Republik Österreich
Landespolizeidirektion Wien

D. SCHINDL-BRUNEDER, RvI
Büro Öffentlichkeitsarbeit
Schottenring 7-9
A-1010 Wien
Tel.  :+43-1 31 310 / 72124                                       
Fax  :+43-1 31 310 / 72119
e-mail : polizei-info-wien@polizei.gv.at
DVR   :0003506

Herrn
Dr. Albert  MITTERMEIR

info@die-demokratie.at

GZ: PAD/18/1248520

Sehr  geehrter Herr D. MITTERMEIR!

Zu Ihrem neuerlichen Schreiben vom 25. August 2018 darf Ihnen die Landespolizeidirektion Wien Folgendes mitteilen.

Am 6. August 2018 fand zwischen Ihnen und AbtInsp. WROBLEWSKI ein konstruktives Gespräch statt. In seinem Bereicht führt er an, dass alle Beschwerdepunkte vorgebracht, erörtert und bearbeitet wurden und die Zuständigkeit bezüglich einer Problemlösung im Bereich des Magistrates liegt.
Auf Grund der positiven Beschwerdeaufarbeitung dürfen wir Sie bei neuerlichem Aufkommen der Problemstellung um eine Kontaktierung von AbtInsp. WROBLEWSKI ersuchen.

Im Hinblick auf zukünftige Veranstaltungen wird großes Augenmerk darauf gelegt, dass die Veranstalter bereits im Vorfeld auf die von Ihnen angesprochene Problematik aufmerksam gemacht werden.

Wir hoffen Ihnen mit dieser Antwort gedient zu haben.

Dr. Peter Jedelsky
Leiter der Bürgerinformation

Sicherheit und Hilfe


E-Mail-Antwort vom 16. Oktober 2018 um 15:33 
auf die E-Mail vom 5. Juli 2018 um 16:03
von der Volksanwaltschaft
an Dr. Albert Mittermeir / die-demokratie
vab@volksanwaltschaft.gv.at
An: info@die-demokratie.at <info@die-demokratie.at>
Dr. Mittermeir - 16.10.2018
Betreff: Fußball WM Public Viewing an der Copa„Beach“ / Lebenswerteste Stadt der Welt?

In der Anlage übermitteln wir die Erledigung der Volksanwaltschaft.
Sekretariat Volksanwältin Dr.Gertrude Brinek
1015 Wien, Singerstraße 17
Tel. 01/51 505/131

Geschäftsbereich
Volksanwältin Dr.Gertrude Brinek
E-Mail: post@volksanw.gv.at
Tel. +43 1 51505
Kostenlose Service-Nummer 0800 223 223
Volksanwaltschaft
Singerstraße 17
1015 Wien
 
VOLKSANWALTSCHAFT

Herrn
Dr. Albert Mittermeir

Dr. Gertrude Brinek Volksanwältin
Sachbearbeiter/-in:
Mag. Agnes Lier

Geschäftszahl:
VA-W-G/0108-B/1/2018

Datum:
17. Oktober 2018

Sehr geehrter Herr Dr. Mittermeir!

Bezugnehmend auf das Schreiben der Volksanwaltschaft vom 16. August 2018 darf ich Ihnen mitteilen, dass die erbetene Stellungnahme der Magistratsdirektion der Stadt Wien nunmehr vorliegt.

Darin wird ausgeführt, dass die Eignung für das Public Viewing gemäß § 21 Wiener Veranstaltungsgesetz mit mündlich verkündetem Bescheid vom 12. Juni 2018 festgestellt worden sei. Die Magistratsdirektion der Stadt Wien bestätigte die bereits im Schreiben der Volksanwaltschaft vom 16. August 2018 geäußerte Rechtsansicht, wonach Fernsehübertragungen gemäß § 5 Abs. 1 Z 1 Wiener Veranstaltungsgesetz weder anmeldepflichtig noch konzessionspflichtig sind. Die Rechtswirksamkeit der gemäß Wiener Veranstaltungsgesetz anmeldepflichtigen musikalischen Darbietungen sei von der MA 36 bescheinigt worden.

Im Hinblick auf den Lärm seien im Ermittlungsverfahren für die Eignungsfeststellung Sachverständige des Lärmreferats der MA 36 und der MA 15 eingebunden gewesen. Seitens beider Fachdienststellen seien im Vorfeld positive Stellungnahmen zur Lärmproblematik abgegeben worden. Zur Sicherstellung der gesetzlich erlaubten Lärmgrenzwerte seien im veranstaltungsrechtlichen Bewilligungsbescheid entsprechende Auflagen, wie die Durchführung von Lärmmessungen während der Veranstaltungen und deren Dokumentation, vorgeschrieben worden.

Unmittelbar nach Einlangen Ihrer Beschwerde, sehr geehrter Herr Dr. Mittermeir, sei eine unangesagte Überprüfung während des Veranstaltungsbetriebs veranlasst worden. Bei der am 11. Juli 2018 ohne Vorankündigung seitens der MA 36 durchgeführten Kontrolle seien sowohl die sicherheitstechnischen Aspekte als auch die Lärmmessprotokolle, welche in der Veranstaltungsstätte zur Einsichtnahme für die Behördenorgane bereitzuhalten gewesen seien, überprüft worden. Es hätten dabei weder aus technischer Sicht noch bezüglich des Lärms Mängel bzw. Abweichungen zur erteilten Bewilligung festgestellt werden können.

Sehr geehrter Herr Dr. Mittermeir, bei Durchsicht der von der Magistratsdirektion der Stadt Wien
vorgelegten Unterlagen konnte kein Fehlverhalten der MA 36 festgestellt werden. Ich darf mich
dennoch für Ihr Vertrauen in die Volksanwaltschaft und Ihren Hinweis bedanken.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. MR Dr. Michael Mauerer e.h.

Singerstraße 17 | Postfach 20 | A-1015 Wien | Tel. +43 (0)1 51505-222 | Fax +43 (0) 1 51505-170
www.volksanwaltschaft.gv.at | post@volksanwaltschaft.gv.at | Kostenlose Servicenummer: 0800 223 223-222


E-Mail-Antwort vom 19. Oktober 2018 um 12:40 auf die E-Mail vom 16. Oktober 2018 um 15:33 von Dr. Albert Mittermeir / 
die-demokratie 
an die Volksanwaltschaft
vab@volksanwaltschaft.gv.at
post@volksanw.gv.at

Sehr geehrte Volksanwaltschaft! Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen!

Am 11. Juli 2018 gab es tatsächlich keinen besonderen Grund zu einer Beschwerde wegen ungebührlicher Lärmerregung.

Am Montag, den 2. Juli 2018 und am Dienstag, den 3. Juli 2018, kam es jedoch zu einer extremen, gesundheitsgefährdenden Lärmstörung, weit über eine ungebührliche Lärmerregung - welche eine strafbare Verwaltungsübertretung darstellt - hinaus. 

Ich vermute, dass an diesen Tagen, zusätzlich zu den genehmigten Musikgeräten weitere Geräte von Moderatoren zum Einsatz kamen, meine Beschwerde bezog sich ja nicht auf Musiklärm, sondern auf die extrem laute Ansprache eines Sprechers/Moderators. Wann Moderatoren zum Einsatz kamen, kann von Ihnen sicherlich leicht festgestellt werden - wir als „unmündige“ Bürger haben ja kein Einsichtsrecht in Protokolle (Messprotokolle, Veranstaltungsablauf ...) der MA 36V bzw. anderer Magistratsabteilungen.

Ferner richtete sich meine Beschwerde bezüglich Montag, den 2. Juli 2018 auf - von ca. 16:45 bis 22:00 durchgehend - anhaltenden extrem lauten Publikumslärm und vor allem unzumutbares lautes Getrommel von Veranstaltungsbesuchern.

Bild Mitte ein wenig links oben: Trommlergruppe (siehe: Public Viewing Copa Beach Fußball-WM 2018 - Teil 1)



In meinem ersten E-Mail an Behörden schrieb ich u.a. das Folgende:

Wir wollen wieder ein »Wien zum Leben«!

Das Fußball WM Public Viewing an der Copa„Beach“ war durch das Gegröle des Publikums vom 14. Juni bis zum 1. Juli 2018 bereits mehr als unangenehm, die Lebensqualität im Wohnpark Donaucity / DC Living ca. 1.800 Wohnungen (Leonard-Bernstein-Straße 4-6, 1220 Wien) entspricht gewiss nicht einer „lebenswertesten Stadt der Welt“.

Am Montag, den 2. Juli 2018 kam es jedoch erstmals zu einem Lärmexzess beim Public-Viewing in der sogenannten »Event Arena von Frau Mag. „Vespasian" Sima« durch Fußball-Fans in Form von Lärm-Hooligans, die ab ca. 15:00 extrem laut mit sich ständig gleichförmig wiederholendem „Trommel-Rythmus“ die Bewohner des Wohnparks Donaucity / DC Living beglückten.

Ab 16:45 wurde das Trommeln immer lauter und steigerte sich zu einem wilden, ekstatischen Getrommel (siehe Foto oben)

16:49 Permanenzdienst der Stadt Wien angerufen / die Permanenzdienst-Ingenieurin wollte nur eine Meldung an die MA 36V machen / ob Sie dem Ersuchen nachkam,  die Polizei vor Ort zu schicken um Ruhe zu schaffen, ist zu bezweifeln, da keine Lärmminderung erfolgte

17:26 Weiterer Anruf bei der Permanenzdienst-Ingenieurin brachte ebenfalls kein Ergebnis

17:30 Polizei Notrufnummer 133 angerufen

17:30 Rückruf eines Polizisten der Polizeiinspektion Wagramerstraße, der - wie man hören konnte - sich sehr widerwillig an den Ort des Geschehens begeben wollte, wenn die Polizeistreife überhaupt vor Ort war, dann jedenfalls ohne Ergebnis

18:06 Polizei Notrufnummer 133 noch einmal angerufen, wieder kein Ergebnis

18:45 Permanenzdienst der Stadt Wien angerufen / war persönlich nicht mehr zu erreichen, deshalb habe ich eine Nachricht hinterlassen mit dem Ersuchen um Eingreifen, wieder ohne Ergebnis

bis 22:00 durchgehend anhaltender extrem lauter Publikumslärm, lautes Getrommel und infolgedessen gesteigerte Lautstärke des Veranstalters mittels zweier großer Boxen

22:06 Extrem laute Ansprache eines Sprechers, die Schallwellen wurden von der Fensterfront der Volksschule Donaucity, von der Wohnblockfront (Stiege 3, 4 und 5) des Wohnparks Donaucity, von der Glasfront der Ares Towers und des DC Tower zurückgeworfen

23:28 Das Lärmniveau der Public Viewing Veranstaltung wurde von den Lokalen der Sunken City beibehalten, der Publikumslärm hat sich ebenfalls in diesen Bereich verlagert.


Am Dienstag, den 3. Juli 2018 kam es um

ca. 21:45 zu einem extrem lauten Publikums-Geheule /-Gekreische, das von der Fensterfront der Volksschule Donaucity, von der Wohnblockfront (Stiege 3, 4 und 5) des Wohnparks Donaucity, von der Glasfront der Ares Towers und des DC Tower reflektiert (zurückgeworfen) wurde und auf uns niederprasselte wie ein Feuerregen. Für die Babys und Kleinkinder im Wohnpark Donaucity / DC Living, die sich dieses Geheule gewiss nicht erklären können, sicherlich eine beängstigende Situation.

22:05 Extrem lauter Musiklärm und Publikumsgeheule

22:14 Sehr laute Ansage eines Sprechers sowie Gepfeife und Gegröle

22:37 Wieder eine extrem laute Ansage eines Sprechers und infernalisches Gegröle vom Publikum, immer wieder und immer wieder



Grund zur Beschwerde gab es ferner an folgenden Tagen:

Am Dienstag, den 19. Juni 2018, war ab ca. 19:00 lautes Trommeln von der Event-Arena Copa Beach zu hören, ab ca. 20.30 wurde das Trommeln noch lauter und zusätzlich konnte man sehr laute Kommentare vernehmen.
Um 20:45 habe ich dann den Permanenzdienst über diesen unerträglichen Lärm informiert.

Am Sonntag, den 1. Juli 2018, war extrem lautes „Fussball-Fangeheule“ über eine längeren Zeitraum zu ertragen.


Im Anhang übersende ich Ihnen den gesamten Schriftverkehr, der in dieser Angelegenheit geführt wurde:

siehe: Public Viewing Copa Beach Fußball-WM 2018 - Teil 1
siehe: Public Viewing Copa Beach Fußball-WM 2018 - Teil 2
siehe: Public Viewing Copa Beach Fußball-WM 2018 - Teil 3

Mit dem Ersuchen um Mithilfe, Wien auch im Sommer wieder bewohnbar zu machen, verbleibe ich hochachtungsvoll
mit freundlichen Grüßen
Dr. Albert Mittermeir

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