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Sunken City - Koreanische Karaoke Attacke and more - Teil 1

Sunken City - Koreanische Karaoke Attacke and more - Teil 1
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Produktbeschreibung

 Sunken City - Koreanische Karaoke Attacke and more - Teil 1

E-Mail vom 3. September 2018 um 12:32 und 12:34 von Dr. Albert Mittermeir / 
die-demokratie 
an das Magistratische Bezirksamt für den 21. Bezirk, Betriebsanlagenreferat
post@mba21.wien.gv.at (um 12:32)
ulrike.kuchar@wien.gv.at (um 12:34)
Betreff: Nächtliche Lärmstörungen von der Sunken City

Sehr geehrte Frau Mag. Ulrike Kuchar!

Freitag, 31. August 2018: ab ca. 13:15 kam es zu einer extremen Lärmstörung, weit über eine ungebührliche Lärmerregung - welche eine strafbare Verwaltungsübertretung darstellt - hinaus. Deshalb habe ich um 14:45 den Permanenzdienstingenieur angerufen und um Abhilfe ersucht. Dieser hat die Polizei informiert, die um 15:14 vor Ort eintraf, die Situation beruhigte und um 15:22 das Lokal »Danube Beach« wieder verlies. Ein gut "bebauchter" Mann mit einem langen Haarzopf und eine dickliche blondgefärbte Frau sowie eine asiatische Frau mit Mann blieben am Ort der Lärmstörung zurück und rückten noch ein paar Tische und Sesseln zurecht - wie sie vermuten können, waren diese Vorgänge nicht zu hören.

Ab ca. 19:00 hatten wir bereits eine sehr unangenehme Lärmstörung durch das 24. Leopoldstädter SPÖ-Promenadenfest im Bereich des rechten Donaudammes bei der Reichsbrücke. 

Ab ca. 21:30 wurde diese schon unangenehme Lärmstörung durch das Lokal »Danube Beach« bei weitem übertroffen. Ab 22:23 erhöhte das Danube Beach seine Lautstärke um mindestens weitere 20 Dezibel und wurde unerträglich. Um 22:28 habe ich den Permanenzdienstingenieur angerufen und um Abhilfe ersucht. Es erfolgte jedoch keine Verbesserung der unerträglichen Situation durch diese Lärmstörung mit gesundheitsschädigendem Ausmaß. 

Deshalb habe ich um 23:37 wiederum den Permanenzdienstingenieur angerufen, der mir mitteilte, dass ihm die Polizeistreife - die zum Lokal »Danube Beach« geschickt wurde - berichtete, dass es keinen Grund zur Beanstandung gab. Die Beamten hätten die Musikanlagen überprüft, sie wären verplombt und in Ordnung. Unverständlich ist dabei nur, dass unsere Kontaktperson (Lärmschutzbeauftragte) im 21. Bezirk, Bruckhaufen diesen Musiklärm ebenfalls hörte. Ferner habe ich mit 2 weiteren Personen in unserer Wohnhausanlage gesprochen, die erst nach Mitternacht wegen dieser Lärmstörung einschlafen konnten, obwohl sie am Samstag bereits wieder um 6:30 an ihrem Arbeitsplatz sein mussten. Ein weiteres Paar und ein  Nachbarn, dem ich am Samstag begegnete, sprach mich ebenfalls sofort auf diese extreme Lärmstörung an. Natürlich habe ich nicht die Zeit immer alle Mitbewohner zu befragen.

Das die Musikgeräte nicht ordnungsgemäß verplombt waren, geht aus der Tatsache hervor, das es bereits am Nachmittag eine mehr als ungebührliche Lärmstörung von diesem Lokal gab. Es zeigte eindeutig, dass diese Musikgeräte nicht korrekt verplombt sind. Am Nachmittag konnte die Situation von der Polizeistreife jedoch beruhigt werden, am Abend jedoch nicht. Warum?

Gehen wir hypothetisch davon aus, dass die lokaleigenen Musikgeräte verplombt sind und die Lautstärke somit in Ordnung gewesen wäre - was war aber mit den, von den vor allem koreanischen Gästen mitgebrachten privaten Musikanlagen, die diese für ihre Karaoke-Veranstaltung mitgebracht haben. Es ist bei allen Lokalen auf der Sunken City wie einst auch beim Lokal Porto Polo - in welchem der Betreiber dies seinen Gästen seit heuer nicht mehr gestattet und wir somit vom Porto Polo heuer auch keine Lärmstörungen mehr hatten - üblich, dass bei diversen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Salsa-Abend die Musiker ihre eigenen Musikgeräte, Boxen etc. mitbringen. Dies war auch bei den Afrika Tagen (Wochen) am 15. August 2018 der Fall, als es ab ca. 20.00 Soundchecks gab und ab 20.30 konnten wir dann die „The Bad Boys of Reggae“ der Band Inner Circle life in unserer Wohnung mitverfolgen - ich hoffe wir müssen nun nicht eine Mithörgebühr zahlen.

Die Lärmstörung wurde durch den einsetzenden Regen und Wind um Mitternacht schließlich beendet. Viele Mitbewohner, aber auch involvierte Beamte freuen sich auf verregnete Wochenenden und das Ende des Sommers - das ist eine nicht haltbare Situation, vor allem nicht in der "Lebenswertesten Stadt der Welt" und das seit 19 Jahren. Was nützt es in der "Lebenswertesten Stadt der Welt" zu wohnen, wenn ein großer Teil der Bevölkerung und man selbst nichts davon hat.

Sehr geehrte Frau Mag. Kuchar, ich ersuche um eine heftige Intervention beim Lokalbetreiber vom Danube Beach. 

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Albert Mittermeir

PS: Die Beurteilung der Lärmstörungen erfolgt bei geschlossenen Fenstern!


E-Mail vom 3. September 2018 um 12:37 von Dr. Albert Mittermeir / 
die-demokratie 
an den Bundesminister für Inneres Herbert Kickl
E-Mail: post@bmi.gv.at
Betreff: Nächtliche koreanische Karaoke Attacke von der Sunken City

Sehr geehrter Herr Bundesminister für Inneres Herbert Kickl!

Seit über 19 Jahren leiden die Bewohner des »Wohnpark Donaucity« an Lärmstörungen durch Lokale, Demonstrationen, Kundgebungen, Veranstaltungen usw. in einem gesundheitsgefährdenden Ausmaß. In Folge wieder ein Vorfall: 

Freitag, 31. August 2018: ab ca. 13:15 kam es zu einer extremen Lärmstörung, weit über eine ungebührliche Lärmerregung - welche eine strafbare Verwaltungsübertretung darstellt - hinaus. Deshalb habe ich um 14:45 den Permanenzdienstingenieur angerufen und um Abhilfe ersucht. Dieser hat die Polizei informiert, die um 15:14 vor Ort eintraf, die Situation beruhigte und um 15:22 das Lokal »Danube Beach« wieder verlies. Ein gut "bebauchter" Mann mit einem langen Haarzopf und eine dickliche blondgefärbte Frau sowie eine asiatische Frau mit Mann blieben am Ort der Lärmstörung zurück und rückten noch ein paar Tische und Sesseln zurecht - wie sie vermuten können, waren diese Vorgänge nicht zu hören.

Ab ca. 19:00 hatten wir bereits eine sehr unangenehme Lärmstörung durch das 24. Leopoldstädter SPÖ-Promenadenfest im Bereich des rechten Donaudammes bei der Reichsbrücke. 

Ab ca. 21:30 wurde diese schon unangenehme Lärmstörung durch das Lokal »Danube Beach« bei weitem übertroffen. Ab 22:23 erhöhte das Danube Beach seine Lautstärke um mindestens weitere 20 Dezibel und wurde unerträglich. Um 22:28 habe ich den Permanenzdienstingenieur angerufen und um Abhilfe ersucht. Es erfolgte jedoch keine Verbesserung der unerträglichen Situation durch diese Lärmstörung mit gesundheitsschädigendem Ausmaß. 

Deshalb habe ich um 23:37 wiederum den Permanenzdienstingenieur angerufen, der mir mitteilte, dass ihm die Polizeistreife - die zum Lokal »Danube Beach« geschickt wurde - berichtete, dass es keinen Grund zur Beanstandung gab. Die Beamten hätten die Musikanlagen überprüft, sie wären verplombt und in Ordnung. Unverständlich ist dabei nur, dass unsere Kontaktperson (Lärmschutzbeauftragte) im 21. Bezirk, Bruckhaufen diesen Musiklärm ebenfalls hörte. Ferner habe ich mit 2 weiteren Personen in unserer Wohnhausanlage gesprochen, die erst nach Mitternacht wegen dieser Lärmstörung einschlafen konnten, obwohl sie am Samstag bereits wieder um 6:30 an ihrem Arbeitsplatz sein mussten. Ein weiteres Paar und ein  Nachbarn, dem ich am Samstag begegnete, sprach mich ebenfalls sofort auf diese extreme Lärmstörung an. Natürlich habe ich nicht die Zeit immer alle Mitbewohner zu befragen.

Das die Musikgeräte nicht ordnungsgemäß verplombt waren, geht aus der Tatsache hervor, das es bereits am Nachmittag eine mehr als ungebührliche Lärmstörung von diesem Lokal gab. Es zeigte eindeutig, dass diese Musikgeräte nicht korrekt verplombt sind. Am Nachmittag konnte die Situation von der Polizeistreife jedoch beruhigt werden, am Abend jedoch nicht. Warum?

Gehen wir hypothetisch davon aus, dass die lokaleigenen Musikgeräte verplombt sind und die Lautstärke somit in Ordnung gewesen wäre - was war aber mit den, von den vor allem koreanischen Gästen mitgebrachten privaten Musikanlagen, die diese für ihre Karaoke-Veranstaltung mitgebracht haben. Es ist bei allen Lokalen auf der Sunken City wie einst auch beim Lokal Porto Polo - in welchem der Betreiber dies seinen Gästen seit heuer nicht mehr gestattet und wir somit vom Porto Polo heuer auch keine Lärmstörungen mehr hatten - üblich, dass bei diversen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Salsa-Abend die Musiker ihre eigenen Musikgeräte, Boxen etc. mitbringen. Dies war auch bei den Afrika Tagen (Wochen) am 15. August 2018 der Fall, als es ab ca. 20.00 Soundchecks gab und ab 20.30 konnten wir dann die „The Bad Boys of Reggae“ der Band Inner Circle life in unserer Wohnung mitverfolgen - ich hoffe wir müssen nun nicht eine Mithörgebühr zahlen.

Die Lärmstörung wurde durch den einsetzenden Regen und Wind um Mitternacht schließlich beendet. Viele Mitbewohner, aber auch involvierte Beamte freuen sich auf verregnete Wochenenden und das Ende des Sommers - das ist eine nicht haltbare Situation, vor allem nicht in der "Lebenswertesten Stadt der Welt" und das seit 19 Jahren. Was nützt es in der "Lebenswertesten Stadt der Welt" zu wohnen, wenn ein großer Teil der Bevölkerung und man selbst nichts davon hat.

Nach nun 19 Jahren stellt sich die Frage, warum bewirken manche zur Hilfe gerufenen Polizeistreifen eine zufrieden stellende Beruhigung einer ungebührlichen, gesundheitsgefährdenden Lärmstörung durch Lokale, Veranstaltungen, Demonstrationen, Kundgebungen, private Personen usw. und andere bewirken gar nichts. Es kann doch nicht im Ermessen eines Polizisten liegen, ob es sich um eine ungebührliche, gesundheitsgefährdende Lärmstörung handelt oder nicht. Ich ersuche Sie die Rechtslage prüfen zu lassen bzw. neue Gesetze zu schaffen, damit die Gesundheit der Bürger dieses Staates geschützt und damit die Staatsausgaben für das ”Gesundheitswesen" verringert werden können, zum Beispiel leidet bereits jeder 10. Österreicher an Tinnitus. Ferner wird durch diesen vermeidbaren, nicht notwendigen Lärm auch die Leistungsfähigkeit jedes Bürgers vermindert, wodurch ein genereller volkswirtschaftlicher Schaden entsteht.

Wir ersuchen um die Beantwortung unserer Frage und um Vorschläge, wie in Zukunft Lärmstörungen unterbunden werden können.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Albert Mittermeir

PS 1: Die Beurteilung der Lärmstörungen erfolgt bei geschlossenen Fenstern!

PS 2: Warum werden ungebührliche Lärmstörungen nicht direkt von Polizisten abgestraft - das wären sicherlich nicht unbeträchtliche Einnahmen für die Stadt Wien?

E-Mail-Antwort vom 6. September 2018 um 13:28 
auf die E-Mail vom 3. September 2018 um 12:37
vom Bundesministerium für Inneres
an Dr. Albert Mittermeir / die-demokratie

BMI-II-1-c@bmi.gv.at

Betreff: Ihr Schreiben vom 3. September 2018

Mit freundlichen Grüßen
Helga Köckeis
 
Bundesministerium für Inneres
Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit
Referat II/1/c
Haftungsangelegenheiten und Services
Minoritenplatz 9
1010 Wien
Tel.: +43 1 53126 3634
E-Mail: helga.koeckeis@bmi.gv.at


BM.I 
Republik Österreich
Bundesministerium für Inneres
GENERALDIREKTION FÜR DIE ÖFFENTLICHE SICHERHEIT

GZ.: BMI-OA1350/0568-II/1/c/2018

Wien, am 06. September 2018

Herrn
Dr. Albert MITTERMEIR

Per E-Mail:
info@die-demokratie.at

Johann Zeilinger 
BMI - II/1/c (Referat II/1/c) 
Minoritenplatz 9 , 1010 Wien 
Tel.: Pers. E-Mail: Johann.Zeilinger@bmi.gv.at
Org.-E-Mail: bmi-II-1-c@bmi.gv.at 
WWW.BMI.GV.AT 
Antwortschreiben bitte unter Anführung der GZ an die Org.-E-Mail-Adresse.

Betreff:
Ihr Schreiben vom 3. September 2018

Sehr geehrter Herr MITTERMEIR!
Das Bundesministerium für Inneres, Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit, Referat II/1/c (Haftungsangelegenheiten und Services), bestätigt den Erhalt Ihres Schreibens vom
3. September 2018 und teilt mit, dass die Landespolizeidirektion Wien als zuständige Dienstaufsichtsbehörde mit der Prüfung des vorgebrachten Sachverhalts beauftragt wurde.

Sie werden nach Abschluss der erforderlichen Erhebungen von dort eine Antwort erhalten

Mit freundlichen Grüßen
Für den Bundesminister:
i.V. Martin Lendl

elektronisch gefertigt


E-Mail vom 3. September 2018 um 12:41 von Dr. Albert Mittermeir / 
die-demokratie 
an Herrn Hofrat Dr. Peter JEDELSKY / Landespolizeidirektion Wien
E-Mail: LPD-W-Ref-Buergerinformation@polizei.gv.at
Betreff: Nächtliche koreanische Karaoke Attacke von der Sunken City

Sehr geehrter Herr Hofrat Dr. Peter JEDELSKY!

Seit über 19 Jahren leiden die Bewohner des »Wohnpark Donaucity« an Lärmstörungen durch Lokale, Demonstrationen, Kundgebungen, Veranstaltungen usw. in einem gesundheitsgefährdenden Ausmaß. In Folge wieder ein Vorfall: 

Freitag, 31. August 2018: ab ca. 13:15 kam es zu einer extremen Lärmstörung, weit über eine ungebührliche Lärmerregung - welche eine strafbare Verwaltungsübertretung darstellt - hinaus. Deshalb habe ich um 14:45 den Permanenzdienstingenieur angerufen und um Abhilfe ersucht. Dieser hat die Polizei informiert, die um 15:14 vor Ort eintraf, die Situation beruhigte und um 15:22 das Lokal »Danube Beach« wieder verlies. Ein gut "bebauchter" Mann mit einem langen Haarzopf und eine dickliche blondgefärbte Frau sowie eine asiatische Frau mit Mann blieben am Ort der Lärmstörung zurück und rückten noch ein paar Tische und Sesseln zurecht - wie sie vermuten können, waren diese Vorgänge nicht zu hören.

Ab ca. 19:00 hatten wir bereits eine sehr unangenehme Lärmstörung durch das 24. Leopoldstädter SPÖ-Promenadenfest im Bereich des rechten Donaudammes bei der Reichsbrücke. 

Ab ca. 21:30 wurde diese schon unangenehme Lärmstörung durch das Lokal »Danube Beach« bei weitem übertroffen. Ab 22:23 erhöhte das Danube Beach seine Lautstärke um mindestens weitere 20 Dezibel und wurde unerträglich. Um 22:28 habe ich den Permanenzdienstingenieur angerufen und um Abhilfe ersucht. Es erfolgte jedoch keine Verbesserung der unerträglichen Situation durch diese Lärmstörung mit gesundheitsschädigendem Ausmaß. 

Deshalb habe ich um 23:37 wiederum den Permanenzdienstingenieur angerufen, der mir mitteilte, dass ihm die Polizeistreife - die zum Lokal »Danube Beach« geschickt wurde - berichtete, dass es keinen Grund zur Beanstandung gab. Die Beamten hätten die Musikanlagen überprüft, sie wären verplombt und in Ordnung. Unverständlich ist dabei nur, dass unsere Kontaktperson (Lärmschutzbeauftragte) im 21. Bezirk, Bruckhaufen diesen Musiklärm ebenfalls hörte. Ferner habe ich mit 2 weiteren Personen in unserer Wohnhausanlage gesprochen, die erst nach Mitternacht wegen dieser Lärmstörung einschlafen konnten, obwohl sie am Samstag bereits wieder um 6:30 an ihrem Arbeitsplatz sein mussten. Ein weiteres Paar und ein  Nachbarn, dem ich am Samstag begegnete, sprach mich ebenfalls sofort auf diese extreme Lärmstörung an. Natürlich habe ich nicht die Zeit immer alle Mitbewohner zu befragen.

Das die Musikgeräte nicht ordnungsgemäß verplombt waren, geht aus der Tatsache hervor, das es bereits am Nachmittag eine mehr als ungebührliche Lärmstörung von diesem Lokal gab. Es zeigte eindeutig, dass diese Musikgeräte nicht korrekt verplombt sind. Am Nachmittag konnte die Situation von der Polizeistreife jedoch beruhigt werden, am Abend jedoch nicht. Warum?

Gehen wir hypothetisch davon aus, dass die lokaleigenen Musikgeräte verplombt sind und die Lautstärke somit in Ordnung gewesen wäre - was war aber mit den, von den vor allem koreanischen Gästen mitgebrachten privaten Musikanlagen, die diese für ihre Karaoke-Veranstaltung mitgebracht haben. Es ist bei allen Lokalen auf der Sunken City wie einst auch beim Lokal Porto Polo - in welchem der Betreiber dies seinen Gästen seit heuer nicht mehr gestattet und wir somit vom Porto Polo heuer auch keine Lärmstörungen mehr hatten - üblich, dass bei diversen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Salsa-Abend die Musiker ihre eigenen Musikgeräte, Boxen etc. mitbringen. Dies war auch bei den Afrika Tagen (Wochen) am 15. August 2018 der Fall, als es ab ca. 20.00 Soundchecks gab und ab 20.30 konnten wir dann die „The Bad Boys of Reggae“ der Band Inner Circle life in unserer Wohnung mitverfolgen - ich hoffe wir müssen nun nicht eine Mithörgebühr zahlen.

Die Lärmstörung wurde durch den einsetzenden Regen und Wind um Mitternacht schließlich beendet. Viele Mitbewohner, aber auch involvierte Beamte freuen sich auf verregnete Wochenenden und das Ende des Sommers - das ist eine nicht haltbare Situation, vor allem nicht in der "Lebenswertesten Stadt der Welt" und das seit 19 Jahren. Was nützt es in der "Lebenswertesten Stadt der Welt" zu wohnen, wenn ein großer Teil der Bevölkerung und man selbst nichts davon hat.

Nach nun 19 Jahren stellt sich die Frage, warum bewirken manche zur Hilfe gerufenen Polizeistreifen eine zufrieden stellende Beruhigung einer ungebührlichen, gesundheitsgefährdenden Lärmstörung durch Lokale, Veranstaltungen, Demonstrationen, Kundgebungen, private Personen usw. und andere bewirken gar nichts. Es kann doch nicht im Ermessen eines Polizisten liegen, ob es sich um eine ungebührliche, gesundheitsgefährdende Lärmstörung handelt oder nicht. 

Ich ersuche Sie den Einsatz der Polizeistreife, der durch meinen Anruf beim Permanenzdienstingenieur am 31. August 2018 um 22:28 von diesem durch einen Anruf bei der Polizei bewirkt wurde und keine Wirkung zeigte, auf richtiges Vorgehen der Polizeibeamten prüfen zu lassen. Es gibt - wie oben erwähnt - ausreichend Zeugen für diese ungebührliche, gesundheitsgefährdende Lärmstörung.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Albert Mittermeir

PS 1: Die Beurteilung der Lärmstörungen erfolgt bei geschlossenen Fenstern!

PS 2: Warum werden ungebührliche Lärmstörungen nicht direkt von Polizisten abgestraft - das wären sicherlich nicht unbeträchtliche Einnahmen für die Stadt Wien?


E-Mail vom 3. September 2018 um 12:50 von Dr. Albert Mittermeir / 
die-demokratie 
an Herrn Mag. Dr. Gerhard Pürstl / Landespolizeidirektion Wien
E-Mail: LPD-W@polizei.gv.at
Betreff: Nächtliche koreanische Karaoke Attacke von der Sunken City

Sehr geehrter Herr Landespolizeipräsident Mag. Dr. Gerhard Pürstl!

Seit über 19 Jahren leiden die Bewohner des »Wohnpark Donaucity« an Lärmstörungen durch Lokale, Demonstrationen, Kundgebungen, Veranstaltungen usw. in einem gesundheitsgefährdenden Ausmaß. In Folge wieder ein Vorfall: 

Freitag, 31. August 2018: ab ca. 13:15 kam es zu einer extremen Lärmstörung, weit über eine ungebührliche Lärmerregung - welche eine strafbare Verwaltungsübertretung darstellt - hinaus. Deshalb habe ich um 14:45 den Permanenzdienstingenieur angerufen und um Abhilfe ersucht. Dieser hat die Polizei informiert, die um 15:14 vor Ort eintraf, die Situation beruhigte und um 15:22 das Lokal »Danube Beach« wieder verlies. Ein gut "bebauchter" Mann mit einem langen Haarzopf und eine dickliche blondgefärbte Frau sowie eine asiatische Frau mit Mann blieben am Ort der Lärmstörung zurück und rückten noch ein paar Tische und Sesseln zurecht - wie sie vermuten können, waren diese Vorgänge nicht zu hören.

Ab ca. 19:00 hatten wir bereits eine sehr unangenehme Lärmstörung durch das 24. Leopoldstädter SPÖ-Promenadenfest im Bereich des rechten Donaudammes bei der Reichsbrücke. 

Ab ca. 21:30 wurde diese schon unangenehme Lärmstörung durch das Lokal »Danube Beach« bei weitem übertroffen. Ab 22:23 erhöhte das Danube Beach seine Lautstärke um mindestens weitere 20 Dezibel und wurde unerträglich. Um 22:28 habe ich den Permanenzdienstingenieur angerufen und um Abhilfe ersucht. Es erfolgte jedoch keine Verbesserung der unerträglichen Situation durch diese Lärmstörung mit gesundheitsschädigendem Ausmaß. 

Deshalb habe ich um 23:37 wiederum den Permanenzdienstingenieur angerufen, der mir mitteilte, dass ihm die Polizeistreife - die zum Lokal »Danube Beach« geschickt wurde - berichtete, dass es keinen Grund zur Beanstandung gab. Die Beamten hätten die Musikanlagen überprüft, sie wären verplombt und in Ordnung. Unverständlich ist dabei nur, dass unsere Kontaktperson (Lärmschutzbeauftragte) im 21. Bezirk, Bruckhaufen diesen Musiklärm ebenfalls hörte. Ferner habe ich mit 2 weiteren Personen in unserer Wohnhausanlage gesprochen, die erst nach Mitternacht wegen dieser Lärmstörung einschlafen konnten, obwohl sie am Samstag bereits wieder um 6:30 an ihrem Arbeitsplatz sein mussten. Ein weiteres Paar und ein  Nachbarn, dem ich am Samstag begegnete, sprach mich ebenfalls sofort auf diese extreme Lärmstörung an. Natürlich habe ich nicht die Zeit immer alle Mitbewohner zu befragen.

Das die Musikgeräte nicht ordnungsgemäß verplombt waren, geht aus der Tatsache hervor, das es bereits am Nachmittag eine mehr als ungebührliche Lärmstörung von diesem Lokal gab. Es zeigte eindeutig, dass diese Musikgeräte nicht korrekt verplombt sind. Am Nachmittag konnte die Situation von der Polizeistreife jedoch beruhigt werden, am Abend jedoch nicht. Warum?

Gehen wir hypothetisch davon aus, dass die lokaleigenen Musikgeräte verplombt sind und die Lautstärke somit in Ordnung gewesen wäre - was war aber mit den, von den vor allem koreanischen Gästen mitgebrachten privaten Musikanlagen, die diese für ihre Karaoke-Veranstaltung mitgebracht haben. Es ist bei allen Lokalen auf der Sunken City wie einst auch beim Lokal Porto Polo - in welchem der Betreiber dies seinen Gästen seit heuer nicht mehr gestattet und wir somit vom Porto Polo heuer auch keine Lärmstörungen mehr hatten - üblich, dass bei diversen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Salsa-Abend die Musiker ihre eigenen Musikgeräte, Boxen etc. mitbringen. Dies war auch bei den Afrika Tagen (Wochen) am 15. August 2018 der Fall, als es ab ca. 20.00 Soundchecks gab und ab 20.30 konnten wir dann die „The Bad Boys of Reggae“ der Band Inner Circle life in unserer Wohnung mitverfolgen - ich hoffe wir müssen nun nicht eine Mithörgebühr zahlen.

Die Lärmstörung wurde durch den einsetzenden Regen und Wind um Mitternacht schließlich beendet. Viele Mitbewohner, aber auch involvierte Beamte freuen sich auf verregnete Wochenenden und das Ende des Sommers - das ist eine nicht haltbare Situation, vor allem nicht in der "Lebenswertesten Stadt der Welt" und das seit 19 Jahren. Was nützt es in der "Lebenswertesten Stadt der Welt" zu wohnen, wenn ein großer Teil der Bevölkerung und man selbst nichts davon hat.

Nach nun 19 Jahren stellt sich die Frage, warum bewirken manche zur Hilfe gerufenen Polizeistreifen eine zufrieden stellende Beruhigung einer ungebührlichen, gesundheitsgefährdenden Lärmstörung durch Lokale, Veranstaltungen, Demonstrationen, Kundgebungen, private Personen usw. und andere bewirken gar nichts. Es kann doch nicht im Ermessen eines Polizisten liegen, ob es sich um eine ungebührliche, gesundheitsgefährdende Lärmstörung handelt oder nicht. 

Ich ersuche Sie den Einsatz der Polizeistreife, der durch meinen Anruf beim Permanenzdienstingenieur am 31. August 2018 um 22:28 von diesem durch einen Anruf bei der Polizei bewirkt wurde und keine Wirkung zeigte, auf richtiges Vorgehen der Polizeibeamten prüfen zu lassen. Es gibt - wie oben erwähnt - ausreichend Zeugen für diese ungebührliche, gesundheitsgefährdende Lärmstörung.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Albert Mittermeir

PS 1: Die Beurteilung der Lärmstörungen erfolgt bei geschlossenen Fenstern!

PS 2: Warum werden ungebührliche Lärmstörungen nicht direkt von Polizisten abgestraft - das wären sicherlich nicht unbeträchtliche Einnahmen für die Stadt Wien?


E-Mail vom 17. September 2018 um 20:27 
vom Landespolizeikommando Wien / Stadtpolizeikommando Donaustadt
an Dr. Albert Mittermeir / die-demokratie
Manuel.Wroblewski@polizei.gv.at
An: info@die-demokratie.at
Beschwerdewesen/Lärm Danube Beach

Sehr geehrter Hr. Dr. MITTERMEIER,
 
ich darf sie wieder sehr herzlich zu einem Geprächstermin einladen.
 
Es geht um die Causa Danube Beach vom 31.08.2018.
 
Ich kann ihnen folgende Termine anbieten:
 
Mittwoch den 19.09, Freitag den 21.09. oder Montag den 24.09 jeweils vormittags, wenn es ihnen Recht ist.
 
Mit der Bitte um baldige Rückmeldung wird höflichst ersucht.
 
MFG
 
WROBLEWSKI Manuel, AI.
3. stellvertretender Polizeiinspektionskommandant
                     Einsatzreferat/PI
     LANDESPOLIZEIKOMMANDO WIEN
STADTPOLIZEIKOMMANDO DONAUSTADT
     Polizeiinspektion Wagramer Straße
       1220 WIEN. Wagramer Straße 89
              TEL:   +43 (1) 31310/66250
              FAX:  +43 (1) 31310/66259
e-Mail:   manuel.wroblewski@polizei.gv.at


E-Mail-Antwort vom 18. September 2018 um 13:55 von 
Dr. Albert Mittermeir / die-demokratie 
auf die E-Mail vom 17. September 2018 um 20:27
an das Landespolizeikommando Wien / Stadtpolizeikommando Donaustadt
An: Manuel.Wroblewski@polizei.gv.at
Aw: Beschwerdewesen/Lärm Danube Beach

Sehr geehrter Herr Manuel Wroblewski!

Herzlichen Dank für Ihre Einladung zu einem Gespräch wegen der Causa „Danube Beach“, der ich gerne Folge leisten würde. Leider bin ich dazu gegenwärtig zeitlich nicht in der Lage. Wenn ich wieder Luft habe, werde ich mich sehr gerne mit Ihnen in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Albert Mittermeir


E-Mail vom 19. September 2018 um 16:02 von 
Dr. Albert Mittermeir / die-demokratie 
an das Landespolizeikommando Wien / Stadtpolizeikommando Donaustadt
An: Manuel.Wroblewski@polizei.gv.at
Aw: Beschwerdewesen/Lärm Danube Beach

Sehr geehrter Herr Manuel Wroblewski!

Bezüglich Ihrer Einladung zu einem Gespräch wegen der Causa „Danube Beach“ besteht auch die Möglichkeit, dass Sie bei mir vorbeikommen, da ich von Montag bis Freitag von 14:00 bis 19:00 immer in meinem »alberts-inline-shop« anwesend sein muss.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Albert Mittermeir


E-Mail-Antwort vom 19. September 2018 um 17:02
vom Landespolizeikommando Wien / Stadtpolizeikommando Donaustadt
auf die E-Mail vom 19. September 2018 um 16:02
an Dr. Albert Mittermeir / die-demokratie
Manuel.Wroblewski@polizei.gv.at
An: info@die-demokratie.at
Beschwerdewesen/Lärm Danube Beach

Sehr geehrter Hr. Dr. Mittermeir,
 
ich würde sehr gerne am Freitag den 21.09.2018 zu Ihnen vorbei kommen.
 
MFG
Wroblewski Manuel, AI.


E-Mail-Antwort vom 20. September 2018 um 16:02 von 
Dr. Albert Mittermeir / die-demokratie 
auf die E-Mail vom 19. September 2018 um 17:02
an das Landespolizeikommando Wien / Stadtpolizeikommando Donaustadt
An: Manuel.Wroblewski@polizei.gv.at
Aw: Beschwerdewesen/Lärm Danube Beach

Sehr geehrter Herr Wroblewski!

Ich freue mich über Ihr Entgegenkommen und werde morgen, Freitag, den 21. September 2018 wie bereits erwähnt zwischen 14:00 und 19:00 in meinem »alberts-inline-shop« anwesend sein.

Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen
Dr. Albert Mittermeir


Gespräch von Dr. Albert Mittermeir / die-demokratie 
mit Herrn Manuel Wroblewski, AI. / 3. stellvertretender Polizeiinspektionskommandant / Einsatzreferat/PI  
Landespolizeikommando Wien / Stadtpolizeikommando Donaustadt

Betreff: Beschwerde wegen Lärmbelästigung - Musiklärm vom Lokal Danube Beach

Am Freitag, den 21. September 2018 von ca. 14:15 bis 14:35 führten Herr Wroblewski und ich ein Gespräch über den Ablauf der behördlichen Maßnahmen an diesem Abend und über Möglichkeiten wie man in Zukunft die oben beschriebenen gesundheitsgefährdenden Vorfälle ein für alle Mal vermeiden kann.

Bezüglich meiner Beschwerde erwarte ich nun nach diesem Gespräch mit Spannung die offizielle Antwort der LPD-Landespolizeidirektion Wien.

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